Tödlicher Exportschlager

Waffenhandel Das jüngste UN-Abkommen beschränkt internationale Waffenlieferungen. Aber bei dem Geschäft mit Panzern und Pistolen bleiben Schlupflöcher. Eine Analyse
Die Euphorie war groß über das globale Waffenhandelsabkommen, das die UN-Generalversammlung in New York mit großer Mehrheit beschlossen hat. 
Doch nun beginnt die eigentliche Zitterpartie, denn ohne die Unterschriften und Ratifizierungen der maßgeblichen Waffenexporteure, wie den USA, Russland oder China, kann das Vertragswerk nicht effizient umgesetzt werden. Die USA stimmten einer aufgeweichten Fassung des Vertrages (ATT) zu, Russland und China enthielten sich bei der Abstimmung. Diese beiden Staaten sowie  Iran, Nordkorea und Syrien haben sich während der Verhandlungen zudem immer wieder  gegen die Aufnahme von Klauseln in den Vertrag ausgesprochen, die Exporte an Länder untersagen, in denen Menschenrechtsverletzungen begangen werden.

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This article was originally published September 4th, 2013 in freitag.de