Religionskrieg in Lower Manhattan

Religionskrieg in Lower Manhattan
Die Entstehung eines muslimischen Gemeindezentrums unweit von Ground Zero spaltet die USA. Kurz vor den Kongresswahlen Anfang November versuchen Demokraten und Republikaner, mit diesem Thema ihre Anhänger zu mobilisieren. Die populistische Debatte treibt bizarre Blüten.

Shaik Ali und Mo Abid leben seit über 20 Jahren in New York, sie gehen ihrer Arbeit nach und fühlten sich bis vor einigen Wochen auch in ihrem Glauben relativ unbehelligt. »Trotz des 11. September«, sagt Shaik Ali, »habe ich eigentlich keinerlei Anfeindungen erlebt.« Ali und Abid sind Muslime, die zum Freitagsgebet in das Haus am Park Place 51 kommen. Dieser Tage müssen sie sich den Fragen der zahlreichen Journalisten und Kamerateams stellen, die auf dem Gehweg vor dem Gebetshaus lauern, um einen Blick und vielleicht auch einen Kommentar zu erhaschen, der, je nach politischer Ausrichtung des jeweiligen Presseorgans, entweder zur Polarisierung oder zur Aufklärung im emotional aufgeladenen Konflikt um das muslimische Gemeindehaus in Lower Manhattan beiträgt.



This article was originally posted August, 26, 2010, in Jungle-world.com
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